Der Untergang
Wenn Winde Wasser wirbeln,
voller Kraft und Eleganz.
Falls ferne Feuer führen,
den Tod in roter Brände Tanz,

Dann will ich stehen
Am luftgen Dach der Welt
Und einen stolzen Blicke säen,
Wenn Reiter kommen, endlos schwarz
Mit leerem Gang und Aug von Harz,
die wünschen, dass ein Letzter fällt.

Und trotzen will ich! Widerstehn!
Auf dass der Mensch obsiege.
Bestimmt sei ich dem Untergehn
Und das schon seit der Wiege:
Erwählt ist auch mein Pfad des Kampfs,
auf dem es gibt kein Hin, kein Her
kein Vor, Zurück oder sonstig Sinn,
auf dem es gibt nur Tod und Leben
und Fäden, die das letztre Weben.

So zück ich Schild und blutig Schwert,
Laut und Geig von tödlich Lied.
Erwarte sie, des Schicksals Boten,
die gekommen, menschlich Knoten
mit gezackter Schneid zu lösen.
Flehe einen letzten Vers.
Bitte Luft zu mir herein.
Laufe los mit voller Kraft;
Meine Haut spürt Lebenssaft.